by Markus on October 9, 2008
Nat Torkington spekuliert bei O’Reilly Radar darüber, welche Auswirkungen die aktuelle Entwicklung an den Finanzmärkten auf Firmen aus dem Technologiesektor haben könnte. Die folgenden Aspekte sind demnach von besonderer Bedeutung:
- unterstüzt Innovationen
- Open Source profitiert
- schwierige finanzielle Situation rückt Augenmerk auf Open Source und Cloud Computing
- Anwendungen müssen reale Bedürfnisse befriedigen
- Benutzer verbringen mehr Zeit im Internet
Quelle: O’Reilly Radar
by Markus on October 3, 2008
So lautet der Titel eines Artikels von Lidja Davis bei ReadWriteWeb, der die Keynote von Charlene Li (Autorin von Groundswell) vom Social Media Marketing Summit 2008 zusammen fasst. Dabei geht es um die Fragen wie sich Marketing verändert, was sind Best Practises und Gefahren und wie fängt man überhaupt mit Social Media in einem Unternehmen an.
Dazu schlägt Charlene Li 4 Schritte zur Entwicklung einer Social Media Strategie für ein Unternehmen vor:
- Who is your audience?
- Very clear goal
- Action plan
- Tools, tactics, techniques
Der Artikel bietet eine schöne Zusammenfassung mit einigen nützlichen Tipps.
Quellen: ReadWriteWeb
by Markus on March 14, 2008
Das vor allem in Großbritannien, Irland und Neuseeland erfolgreiche Social Network Bebo geht für 850 Millionen US-Dollar an AOL, das sich damit auf einen Schlag 40 Millionen Nutzer einkauft, die durchschnittlich 78 Seiten pro Tag aufrufen.
An dieser Nachricht kam heute wohl niemand vorbei und der Kauf dürfte auch nicht überraschen, da AOL bereits fast 1 Milliarde US-Dollar für die Übernahmen von diversen kleineren Firmen ausgegeben hat um sich von einem Internet-Service-Provider zu einem reinen Internetunternehmen zu entwickeln, das sein Geld durch Werbung verdient.
Mit dem im Jahr 2005 gegründeten Bebo, AIM und ICQ umfasst das soziale Netzwerk von AOL 80 Millionen Mitglieder und befindet sich damit in einer führenden Position in diesem Bereich.
Bebo unterscheidet sich dabei von den Konkurrenten durch sein Open Media Konzept, einem freien Zugang für Medienunternehmen, der den Benutzern ein reichhaltiges Angebot an hochwertigen Inhalten zur Verfügung stellt. Außerdem unterstützt Bebos Plattform sowohl die OpenSocial-API von Google als auch die Schnittstellen von Facebook.
Vor einer Woche verköffentlichte AOL mit Open AIM 2.0 bereits eine Initiative um die Integration des AIM Netzwerks in Webseiten und andere Anwendungen für Entwickler zu erleichtern. Apple stellte daraufhin eine AIM Anwendung für das iPhone vor.
Weitere Einzelheiten:
- Bebo Traffic für Februar 2008 in den USA nach Compete: 3.6 Millionen Besucher (Facebook: 28 Mio, Myspace: 56 Mio)
- hohe Benutzerbindung bei Bebo
- Bebos Werbeverträge mit Yahoo und Microsoft
- Fokussierung auf europäische Expansion (Spanien, Holland, Frankreich und Deutschland)
- Verjüngung der Nutzerstruktur von AOL, die bei ICQ und AIM im Schnitt über 20 Jahre liegt
Damit dürften die Spekulationen über eine Partnerschaft zwischen AOL und Yahoo eine neue Richtung erhalten, da Yahoo kein wirkliches Konkurrenzprodukt zu Bebo am Markt hat und damit ein Zusammenschluss auch nach dem Bebo-Kauf strukturell einigermaßen passen würde.
Stellt sich nur die Frage was AOLs Mutterkonzern Time Warner eigentlich damit erreichen möchte?
Quellen:
by Markus on March 10, 2008
In einem längeren Artikel bei ReadWrite Web erklärt uns Alex Iskold warum aus seiner Sicht das iPhone in den nächsten Jahren zu einer der bedeutendsten Computerplattformen werden wird.
[Mr. Doerr of Kleiner Perkins] called the release historical and even claimed that the iPhone is bigger than the PC. Think about this, he said: a device that travels with you everywhere and brings the world’s information and applications to your finger tips. It is indeed a powerful thought.
Neben der Unterstützung für Microsofts Exchange Server, der das iPhone endlich für "busy business people" attraktiv macht, ist das viel wichtigere Feature das iPhone SDK, mit dem es möglich sein wird Programme für das iPhone und MacOS zu erstellen.
Diese auf Objective-C basierende Entwicklungsplattform enthält einen iPhone Simulator, um die Anwendungen direkt auf einem Mac zu testen, eine komplette IDE und benutzerfreundliche Funktionen zur Durchführung des gesamten Entwicklungsprozesses.
Dabei ist es völlig zweitrangig, dass Objective-C, eine objektorientierte Version des altbekannten C, nur in Mac-Kreisen bekannt sein dürfte. Auschlaggebend sind die verfügbaren Bibliotheken für Objective-C, denn diese wurden von Apple seit dessen frühen Tagen erweitert, verbessert und vereinfacht.
Iskold sieht genau in diesen mächtigen aber trotzdem simplen Bibliotheken den Erfolgsgaranten des iPhone SDK. Danach waren die Entwickler von externen Anbietern in der Testphase teilweise in der Lage, ihre Programme innerhalb von nur 2 Wochen an die iPhone Plattform anzupassen.
Sollte es tatsächlich so einfach sein, Anwendungen für das IPhone zu entwicklen, dürfte der zunehmende Funktionsumfang von Apples Schmuckstück sicher noch mehr Menschen davon überzeugen, dass ihnen nur das iPhone die gewünschte Unabhängigkeit bieten kann, gerade als mobiles Büro für Geschäftsleute. Die Marke und das Engagement der Apple Jünger werden das Ihrige dazu beitragen.